Publikationen

Aktuelle Publikationen

„Wandlungsräume“ – Das Modell einer traumazentrierten Seelsorge und eine mögliche Umsetzung am Beispiel der Namen-Jesu-Kirche in Bonn.

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„Besessen, gekrümmt, gelähmt“ – Spuren psychischer Traumatisierungen in neutestamentlichen Erzählungen

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„Gebrochenes Brot – gebrochene Menschen“ – Die heilsame Verwandlungskraft der Eucharistie im Kontext psychischer Traumatisierungen

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Eine Auswahl bisheriger Publikationen

Der Emmaus-Weg

Trauma-Heilung in der Emmauserzählung (Lukas 24,13-35) und das Modell einer Spirituellen Traumafolgen-Therapie. Eine transdisziplinäre Untersuchung

Eine transdisziplinäre Untersuchung, 440 Seiten plus CD, Uthlande Verlag Nordstrand 2014, ISBN 978-3-9814325-4-1, Euro 25,00

Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Publikation „Der Emmaus-Weg“

Abstract English

Das Buch
• verbindet auf gelungene Weise theologische und philosophische Überlegungen mit aktuellen Erkenntnissen aus Neurowissenschaften und Psychotraumatologie
• wirft einen faszinierenden und neuartigen exegetischen Blick auf einen fast 2000 Jahre alten Text
• zeigt die Schnittmenge von Erkenntnissen moderner, wissenschaftlich fundierter psychotherapeutischer Behandlung und den alten Schätzen christlich-spirituellen Heilungswissens
• versteht die Leidensgeschichte des Jesus von Nazareth als ein potenziell traumatisierendes Ereignis für dessen Jüngerinnen und Jünger
• entwickelt einen bio-psycho-sozio-spirituellen Behandlungsansatz für die Folgen psychischer Traumatisierungen.

Die Arbeit besticht durch die beeindruckende Fähigkeit zu schöpferischem und transdisziplinärem Denken sowie eine äußerst akribische und anspruchsvolle Materialzusammenstellung, die mit großer Behutsamkeit und Sensibilität geordnet und interpretiert wird. Der Autor hält sich von allen vorschnellen Schlüssen und ideologisch fundamentalistischen Verkürzungen fern.
Mit dieser Arbeit steht der Psychotraumatologie erstmals eine fundierte theologische Analyse zur Verfügung, in der das Lukas-Evangelium und damit neutestamentlich fundierte (jüdisch-)christliche Traditionen als spirituelle Heilungsquelle für traumatisierte Menschen ausgelotet werden.

PD Dr. med. Ursula Gast
Dozentin am Institut für Psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung der
Medizinischen Hochschule Hannover


Kriminalromane

Wie ein fernes Licht in der Nacht

»Keine Phantasie kann so schlimm sein, als dass sie nicht eines Tages von der Realität eingeholt würde.«
Diese Erfahrung macht der 47-jährige Psychologe Stefan Voss, als er anlässlich der Beerdigung eines Klassenkameraden seine Geburtsstadt Baden-Baden besucht. Bereits am Tag seiner Ankunft beginnt er an der Unfalltheorie der Polizei zum Tod des einstigen Mitschülers zu zweifeln. Immer weiter dringt sein Blick hinter die schönen Fassaden und Kulissen der mondänen Kurstadt am Rand des Schwarzwalds. Nach und nach fördert er lange verborgene Verbrechen in besten bürgerlichen Kreisen und eine Wahrheit zutage, die ihn für immer verändern wird.
Parallel dazu ermittelt Stefans  Freund, Hauptkommissar Manfred Becher, in Bonn im Fall eines brutal ermordeten 14-jährigen russischen Jungen. Schon bald wird ihm klar, dass er es hier mit einem Fall von internationaler Tragweite und mit Verbrechern zu tun hat, für die das Leben eines Kindes nur wenig zählt. Die Spur der skrupellosen Kinderhändler führt in die Industriestadt Mannheim und den nahegelegenen lieblichen Odenwald. Nachdem ihm der Fall entzogen wurde, ermittelt der Kommissar auf eigene Faust weiter, denn er hat sich geschworen, dass er den oder die Mörder des Jungen finden will. Am Ende ist nichts mehr, wie es einmal war.
Zwei erschütternde und bewegende Fälle, zwei engagierte Freunde auf der Suche nach der Wahrheit, bei der sie sich beide in große Gefahr bringen …

Mit viel psychologischem Feingefühl und Fachwissen thematisiert dieser zugleich spannende Kriminal-roman ein ebenso düsteres wie immer aktuelles Thema: Gewalt gegen Kinder.

Wie ein fernes Licht in der Nacht, Ralph Kirschts dritter Roman um den Psychologen und unfreiwilligen privaten Ermittler Stefan Voss und den inzwischen zu einem guten Freund gewordenen Hauptkommissar Manfred Becher, ist zugleich spannend und einfühlsam geschrieben. Im Hintergrund der Handlung stehen erneut soziale und psychologische Themen, die mit großem Respekt, ebensolchem Fachwissen und sehr viel persönlicher Erfahrung dem Leser nahe gebracht werden. Dies verleiht auch diesem Buch wieder einen besonderen Anspruch.

Wie ein fernes Licht in der Nacht
Schardt Verlag Oldenburg 2008, 335 Seiten, ISBN 978-3-89841-391-6, Euro 14,80

…nicht nur ein flott geschriebener, spannender Krimi mit psychologisch differenziert gezeichneten Figuren … ebenso einfühlsam wie profund verarbeitet der Autor in seinen Romanen auch psychologische, soziale und gesellschaftliche Themen

(Badisches Tagblatt Baden-Baden, 26. September 2008)

ein Krimi, der betroffen macht

(General Anzeiger Bonn, 18./19. Oktober 2008)

Sehr feinfühlig befasst er sich in seinem mittlerweile dritten Buch mit der Psyche der Opfer, ihren Traumata und seelischen Abgründen. Er versetzt sich und den Leser in die Seele der missbrauchten Kinder, schildert einfühlsam ihre Qualen, ihre Verzweiflung, ihre Ängste und Schuldgefühle. Ralph Kirscht verzichtet dabei auf den erhobenen Zeigefinger, dennoch ist sein Buch eine einzige Anklage, die zutiefst berührt. Gerade die feinsinnige sprachliche Dichte des Autors … erreicht den Leser viel intensiver als jede vordergründige Effekthascherei.

(Badisches Tagblatt Baden-Baden, 20. Oktober 2008)

Kirscht erzählt seine Geschichte konsequent und bewusst aus der Opferperspektive. … Er will sensibilisieren, damit die Leute genauer hinschauen, was in ihrer nächsten Umgebung geschieht. … Sein Schwerpunkt liegt in der differenzierten psychologischen Zeichnung seiner Figuren. Dafür, dass seine Romane dennoch nicht zu „schwer verdaulich“ werden, sorgen einmal die stets spannend bleibende Handlung und das von ihm sorgfältig eingearbeitete Lokalkolorit“

(Kurstadt-Nachrichten Baden-Baden, 22. Oktober 2008)

Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist in einem Kriminalroman sicher keine leichte Kost und bedarf eines besonderen Fingerspitzengefühls und gründlicher Recherche, damit ein Autor diesem Thema gerecht werden kann, ohne Täter zu verharmlosen oder Opfer erneut zu demütigen. Kirscht hat dieses Fingerspitzengefühl.

(Bonner Rundschau , 26. November 2008)


Versteinerte Engel

Das zurückgezogene Leben des 47-jährigen Psychologen Stefan Voss ändert sich schlagartig, als sich seine frühere Kommilitonin und Geliebte aus fernen Heidelberger Studientagen, Dr. Theresa Bach, nach über zwanzig Jahren plötzlich bei ihm meldet und ihn um Hilfe bittet.
Auf Gut Engelshof im Siebengebirge, das zu einer Klinik für Trauma-Therapie umgebaut wurde, die Theresa Bach als anerkannte Spezialistin leitet, geschehen seit kurzem merkwürdige Zwischenfälle. Alles sieht danach aus, als wolle jemand Dr. Bachs Arbeit sabotieren. Theresa trifft Stefan in einer Umbruchphase. Der Tod eines ihm sehr nahestehenden Menschen einige Monate zuvor hat ihn aus seiner selbstgewählten Einsamkeit und Lethargie wachgerüttelt. Seine langjährige Arbeitsstelle hat er bereits aufgegeben, eine neue Aufgabe hat er zwischenzeitlich noch nicht gefunden, so dass er im Augenblick genug Zeit hat, Theresa zu helfen. Als Patient getarnt und mit der Unterstützung seines Freundes, Hauptkommissar Manfred Becher von der Bonner Kriminalpolizei, versucht Stefan vor Ort, den Ereignissen auf den Grund zu kommen.
In der düsteren spätwinterlichen Atmosphäre des einsam gelegenen alten Gutshofes entdeckt er mehr als ein bisher wohlbehütetes Geheimnis. Bei seinen Nachforschungen beschleicht Stefan Voss jedoch schon bald der Verdacht, dass die Zwischenfälle auch etwas mit dem Schicksal eines der Patienten zu tun haben könnten, wie etwa das der jungen Lena, die ein dunkles, schreckliches Familiengeheimnis umgibt.
Ein mysteriöser Unfall führt Stefan schließlich auf die richtige Spur. Doch die Zeit drängt, denn weder er noch der Kommissar können abschätzen, wie weit der Unbekannte noch gehen wird und was genau er vorhat. Als es ihnen schließlich klar wird, ist es schon fast zu spät.

„Versteinerte Engel“, Ralph Kirschts zweiter Roman um den unfreiwilligen privaten Ermittler Stefan Voss und Kriminalhauptkommissar Manfred Becher, ist zugleich packend und einfühlsam geschrieben und entwickelt durch seinen wohldurchdachten Handlungsaufbau eine große Dynamik. Im Hintergrund der Handlung stehen soziale und psychologische Themen (insbesondere Trauma-Therapie und Gewalt gegen Frauen), die mit großem Respekt, ebensolchem Fachwissen und sehr viel persönlicher Erfahrung dem Leser nahe gebracht werden. Dies verleiht dem Buch einen besonderen Anspruch.

Versteinerte Engel
Schardt Verlag Oldenburg 2005, 263 Seiten, ISBN 3-89841-212-1, Euro 12,80

Düsteres Siebengebirge – Ralph Kirscht präsentiert einen stimmigen Regionalkrimi mit Tiefgang … Wer einen Regionalkrimi liest, der erwartet vor allem eines: Lokalkolorit. Mal fließen die Eigenheiten der Einheimischen ein, mal reale Schauplätze, mal historische Anekdoten … Bei Ralph Kirscht, der mit „Versteinerte Engel“ einen Bonn-Krimi vorgelegt hat, könnte man diese Kriterien glatt vergessen … Ganz im Vordergrund steht eine fesselnde Geschichte, die auf Psychologie setzt – und eben davon handelt.

(General-Anzeiger Bonn, 13./14. Januar 2007)

Der Oberkasseler Autor Ralph Kirscht verarbeitet in seinen sozialkritischen Krimis Erfahrungen aus seiner Arbeit als Theologe und Therapeut … Dabei sind Kirschts Bücher wenig moralisch. Eher psychologisch entlarvend denn belehrend.

(General-Anzeiger Bonn, 12. Mai 2006)

Regionaler Krimi mit Tiefgang

(Honnefer Sonntagszeitung, 25. Dezember 2005)

Als Priester und Therapeut weiß Ralph Kirscht sehr viel über die Seele des Menschen und deren Gründe und Abgründe. Sein neues Buch gibt ein beredtes Zeugnis davon … Kirscht hat ein sprachlich und stilistisch schönes sowie inhaltlich anspruchsvolles Buch geschrieben, dem man – nicht nur in der Region Bonn – eine breite Öffentlichkeit wünschen darf.

(Christen Heute, Dezember 2005)

Anspruchsvolle Kriminalliteratur … auch regionale Autoren (müssen) sich nicht vor den großen „Schriftstellern“ verstecken …

(Rhein-Zeitung Koblenz, 05. Dezember 2005)


Nur Elefanten vergessen langsamer

Nur Elefanten vergessen langsamer
Schardt Verlag Oldenburg 2003, 201 Seiten, ISBN 978-3898411080, Euro 12,80