Über mich

Meine Philosophie

Foto: Pixelio.de

Leben ist mehr, als nur aus dem Fenster auf die Weite des Meeres zu blicken und davon zu träumen, wie es sein könnte auf den Wellen zu bisher unbekannten Ländern zu fahren oder mit den Möwen im frischen Wind zur Freiheit zu fliegen. Ich möchte Sie dabei begleiten, Ihr persönliches Fenster zu öffnen und das, wovon Sie träumen und wonach Sie sich sehnen, auch wirklich zu leben.

Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit steht immer der ganze Mensch mit seinen Gedanken, Gefühlen, seinen körperlichen Empfindungen und seinem sichtbaren Verhalten. Ich unterstütze Sie darin, Ihre Ressourcen, Kompetenzen und Stärken zu entdecken, zu Tage zu fördern und für Ihr geistig – seelisch – körperliches Wohlbefinden (noch besser) zu nutzen.

Dabei greife ich zurück auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus der Neurowissenschaften (Hirnforschung), der Medizin und Psychologie sowie der Psychotherapie-forschung über das, was Menschen helfen kann, mit sich selbst, ihren Bedürfnissen, Lebenszielen, Träumen und ihrer Umwelt mehr im Einklang (Konsistenz) zu sein und dadurch zufriedener, glücklicher und gesünder zu leben (Resilienz, Salutogenese). Dieses verbinde ich  mit einer gemäßigten konstruktivistischen Erkenntnistheorie.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner ganzheitlichen Arbeit sind die spirituellen Schätze der großen Weisheitstraditionen der Menschheit. Dabei verstehe ich Spiritualität nicht im Sinne einer Engführung auf Religiosität (die ich damit als mögliche Ressource nicht ausschließen möchte), sondern als individuelle Sinnstiftung in einem größeren Sinnzusammenhang, der über mein eigenes Leben hinausweist.


Eine Begegnung

Eine kranke Möwe gab es im Schwarm, sie hieß Kirk Maynard. Sie watschelte in der kommenden Nacht mit hängendem linken Flügel über den Sand heran und plumpste vor Jonathan in den Sand. 

„Hilf mir“, krächzte sie matt wie ein Sterbender. „Ich wünsche mir nichts in der Welt so sehr, wie fliegen zu können …“ 

„Dann komm“, sagte Jonathan. „Steig mit mir vom Boden auf, fangen wir an.“ 

„Du hast mich nicht verstanden. Mein Flügel. Er ist gelähmt.“ 

„Möwe Maynard, du bist frei. Sei, was du bist, entfalte dein wahres Selbst – jetzt und hier, und nichts kann dir im Weg stehen. So will es das Gesetz der Großen Möwe, das Gesetz des Seins.“ 

„Willst du sagen, dass ich fliegen kann?“ 

„Ich sage, du bist frei.“ 

Und Kirk Maynard breitete die Flügel aus, ganz einfach und rasch und erhob sich mühelos in die dunkle Nachtluft.

aus: Richard Bach, Die Möwe Jonathan