Seminare

Seminare, Kurse, Vorträge, Fort- und Weiterbildungen

Neu: Weiterbildung in traumasensibler Seelsorge

Ab Herbst 2021 biete ich eine von mir entwickelte 4-modulige Weiterbildung (je 2 Tage à 8 UE) in traumasensibler Seelsorge nach dem Modell „Wandlungs-Räume“ an. Diese Weiterbildung wird u.a. in Kooperation mit dem Institut für Klinische Seelsorgeausbildung (KSA) der Erzdiözese Freiburg in Heidelberg durchgeführt. Die Termine finden Sie direkt auf der Homepage des Instituts (s.u.).

Weitere Informationen, die Termine und die Anmeldemöglichkeit finden Sie direkt auf der Homepage des Instituts.

Hier der aktuelle Ausschreibungstext:

Seelsorgerinnen und Seelsorger begegnen in ihrer Arbeit häufig Menschen, die an den Folgen psychischer Traumatisierungen leiden, manchmal ohne dass sie dies zunächst erkennen oder es stehen andere psychische Phänomene (z.B. Depression, Sucht, körperliche Symptome) im Vordergrund. Die Folgen psychischer Traumatisierungen jedoch zeigen sich in besonderen Verhaltensweisen sowie typischen Denk-, Fühl- und Erlebensmustern. Diese gilt es zu (er-)kennen und entsprechend fachlich angemessen darauf zu reagieren.

Der seelsorgliche Kontakt mit traumatisierten Menschen stellt oftmals eine große persönliche und fachliche Herausforderung für Seelsorgerinnen und Seelsorger dar. Traumasensible Seelsorge funktioniert nach ganz eigenen Prinzipien, die sich von der Seelsorge in anderen Bereichen z.T. grundlegend unterscheiden. Klassische Seelsorgemodelle können sogar kontraindiziert sein und zu Re-Traumatisierungen führen.

Die vier-modulige Weiterbildung bewegt sich entlang dem vom Referenten entwickelten traumasensiblen Seelsorgemodell „Wandlungs-Räume“. Sie vermittelt u.a. ein breit angelegtes theoretisches Wissen zur Phänomenologie psychischer Traumatisierungen (u.a. Diagnostik und ein Stress-Informations-System-Modell), zu traumasensibler Beziehungsgestaltung und Grundhaltungen im Umgang mit traumatisierten Menschen, zur grundlegenden Ressourcen- und Lösungsorientierung und weiteren systemischen Haltungen und Methoden, zu traumasensibler Biographiearbeit und einem kreativ-narrativen Umgang mit biblischen (Trauma-)Texten. Bei alledem spielen auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurobiologie eine sehr wichtige Rolle. Schließlich wird auch die Selbstfürsorge derer, die in der traumasensiblen Seelsorge arbeiten, in den Blick genommen.

Neben den fundierten theoretischen Inputs vermittelt die Weiterbildung auch eine breite Auswahl an konkreten Methoden für die traumasensible Seelsorge.

Die Weiterbildung wendet sich an Seelsorgerinnen und Seeslorger unterschiedlichster seelsorglicher Settings (und kirchlicher Kontexte), in denen sie traumatisierten Menschen begegnen können. Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, Beispiele aus der eigenen Praxis für die Fallarbeit mitzubringen.


Weitere Angebote der 8-tägigen Weiterbildung in Kooperation mit dem Institut für Pastorale Bildung (Freiburg i.Br.)

In Planung sind bereits weitere Termine ab Herbst 2022 für die 8-tägige Weiterbildung in traumasensibler Seelsorge in Kooperation mit dem Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg. Informationen hierzu finden Sie demnächst auf dieser Seite sowie auf der Homepage des Instituts.

Den neuen Flyer zur Traumaseelsorge in der Erzdiözese Freiburg finden Sie hier.

Ein-Tages-Kurse im Institut für Klinische Seelsorgeausbildung (KSA) in Heidelberg

Im Rahmen des Seminar- und Fortbildungsprogramms des Instituts für Klinische Seelsorgeausbildung (KSA) der Erzdiözese Freiburg in Heidelberg biete ich auch regelmäßig Bibliodrama-Kurse und 1-Tages-Kurse zum Thema „Trauma und Seelsorge“ an. Darüber hinaus finden regelmäßig Tage mit Fallsupervision für Seelsorgerinnen und Seelsorger statt, insbesondere für die Arbeit mit traumatisierten Menschen. Informationen zu den einzelnen Kursen und die Termine finden Sie auf der Homepage des KSA-Instituts.

Zum Thema „Trauma und Seelsorge“ finden die nächsten 1-Tages-Kurse am 26. März und 11. + 12. Mai 2021 in Heidelberg statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Die nächste Fallsupervision ist am 13. Juli 2021. Nähere Informationen finden Sie hier.

Kurse im Gästehaus der Abtei Münsterschwarzach 2021

Die einzelnen Seminare und Kurse und die Termine finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Kloster Münsterschwarzach und das Jahresprogramm der Abtei Münsterschwarzach finden Sie unter den Links.

Eine Vorschau auf die Kurse in 2022 hier.



Archiv

In diesem Archiv finden Sie ausgewählte zurückliegende Veranstaltungen aus den zurückliegenden Jahren.

Jahreskonferenz Traumaseelsorge im Erzbistum Freiburg 14. Januar 2021

Im Rahmen der Jahreskonferenz der Traumseelsorgerinnen und -seelsorger im Erzbistum Freiburg in der Katholischen Akademie in Freiburg (i.Br.) biete ich am Donnerstag, den 14. Januar 2021, einen ganztägigen Workshop zum Thema „Traumasensible Seelsorge – Methoden und praktische Übungen“ an.

Fachtagung Trauma KSA Institut Heidelberg 21. Januar 2020

Im Rahmen der Fachtagung 2020 im Institut für Klinische Seelsorgeausbildung in Heidelberg biete ich am Donnerstag, den 21. Januar 2020, einen ganztägigen Workshop zum Thema „Trauma und Seelsorge“ an.

Jahreskonferenz Traumaseelsorge im Erzbistum Freiburg 09. Januar 2020

Im Rahmen der Jahreskonferenz der Traumseelsorgerinnen und -seelsorger im Erzbistum Freiburg in der Katholischen Akademie in Freiburg (i.Br.) biete ich am Donnerstag, den 09. Januar 2020, einen ganztägigen Workshop zum Thema „Christliche Spiritualität und Trauma“an.

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kur- und Klinikseelsorge im Erzbistum Freiburg 2019

Im Rahmen der Arbeitstagung im Tagungshaus St. Bernhard in Rastatt leitete ich am Mittwoch, den 8. Mai 2019, einen ganztägigen Workshop zum Thema „Neurowissenschaften und Seelsorge“ an.

Internationale Alt-Katholische Theologenkonferenz 2019

Die Konferenz fand vom  26. – 30. August 2019 in Wislikofen/Schweiz statt und stand unter dem Thema „Nähe, Distanz und Macht – Kirche und Seelsorge im #MeToo-Zeitalter“. Am Donnerstag, den 29. August 2019, leitete ich zwei Workshops zum Thema „Trauma und Seelsorge“. Nähere Informationen hier.

Trauma-Konferenz in Heidelberg 2019

Unter dem Titel „Alttestamentliche Exegese im Lichte der Traumaforschung“ findet vom 23. – 25. September 2019 eine wissenschaftliche Konferenz an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg statt. Im Rahmen dieser Konferenz halte ich einen Vortrag zum Thema  »Die Emmauserzählung (Lukas 24,13-35) als biblisch-spirituelle Grundlage für das Modell einer Spirituellen Traumafolgen-Therapie« . Den Flyer zu der Konferenz finden Sie hier (Seite 1) und hier (Seite 2).


Weitere Fortbildungen


Fortbildungsseminar „Trauma und Spiritualität – Das Emmaus-Weg-Modell

Das Fortbildungsseminar vermittelt in zwei Modulen (und ggf. einem Praxistag mit Fallsupervisionen) Grundkenntnisse aus den Bereichen Gehirnforschung, Traumaforschung und Traumafolgen-Therapie sowie zu Spiritualität als einer möglichen heilsamen Ressource in der Psychotherapie. Das Emmaus-Weg-Modell als ein spirituell basierter Ansatz im psychotherapeutischen und seelsorglichen Umgang mit psychischen Traumatisierungen und deren Folgen wird ausführlich dargestellt. Seine mögliche konkrete Umsetzung im jeweiligen Arbeitsfeld der Teilnehmenden wird diskutiert.

Diese Fortbildung biete ich zur Zeit nur im Rahmen externer Anbieter an. Gerne können Sie mich für nähere Informationen kontaktieren und/oder dieses Seminar für Ihre Einrichtung buchen.

Nähere Informationen finden Sie im hier.


Seminare im Rahmen von universitären Lehraufträgen

Lehrveranstaltungen zum Thema:
„Trauma, Neurowissenschaften und Soziale Arbeit“

In Seminaren von unterschiedlichem Stundenumfang werden u.a. grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Neurobiologie psychischer Traumatisierungen und der Diagnose, Phänomenologie sowie Behandlung der Folgen psychischer Traumatiserungen vermittelt.
Es werden grundlegende Haltungen im Umgang mit traumatisierten Menschen dargelegt. Darüber hinaus wird anhand bestimmter Methoden und Übungen gezeigt, wie diese auf den Kontext verschiedener Arbeitssettings der Sozialen Arbeit übertragen werden können.
Die Teilnehmenden sollen lernen, psychische Traumatisierungen zu erkennen und fachgerecht damit umzugehen.
Die einzelnen Seminare orientieren sich an dem Curriculum »Traumapädagogik« der DeGPT und des Fachverbands Traumapädagogik e.V.

Weitere Lehrveranstaltungen u.a. zu den Themen:
Selbst- und Fremdwahrnehmung/Selbsterfahrung; Reflexion und Supervision im Praktikum; Klinische Soziale Arbeit und Psycho-Soziale Beratung; Systemtheorie, Systemisch-Ressourcen-und Lösungsorientierte Beratung in Theorie und Praxis inkl. Falltraining

SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften

Fachbereich: Soziale Arbeit (Bachelor und Master)
Termine: finden regelmäßig in jedem Semester statt

Weitere Informationen finden Sie hier.


SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen, Fachbereich Sozialwissenschaft
Studiengang: Soziale Arbeit (Bachelor, Master, Dual und Berufsbegleitend)

Lehrveranstaltungen u.a. zu den Themen:
Geschichte der Sozialen Arbeit; Grundlagen der Methoden in der Sozialen Arbeit; Ethik und Haltungen in der Sozialen Arbeit; Handlungsfeld Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie; Psychische Trauma, deren Folgen und Behandlung sowie Traumapädagogik; Klinische Soziale Arbeit und Psycho-Soziale Beratung; Systemtheorie, Systemisch-Ressourcen-und Lösungsorientierte Beratung in Theorie und Praxis inkl. Falltraining

Termine: finden in unterschiedlichem Umfang statt

Weitere Informationen finden Sie hier.


Blockseminar „Trauma und Seelsorge – Modelle einer traumasensiblen Seelsorge“

In ihrer pastoralen Tätigkeit begegnen Seelsorgerinnen und Seelsorger unabhängig von dem jeweiligen konkreten Arbeitsfeld immer wieder auch Menschen, die unter den Folgen einer psychischen Traumatisierung leiden. Diese Folgen zeigen sich in besonderen Verhaltensweisen sowie typischen Denk- und Fühlmustern. Klassische Seelsorgemodelle entsprechen oft nicht den besonderen Anforderungen des seelsorglichen Umgangs mit traumatisierten Menschen, ja sie sind sogar vielfach kontraindiziert.

In diesem Blockseminar wird grundlegendes Wissen darüber vermittelt, was ein Trauma ist, wie es entsteht und welche Folgen es haben kann. Es werden bestehende Modelle einer traumzentrierter Seelsorge vorgestellt. Darüber hinaus wird ein eigenes Modell, das speziell für einen alt-katholischen und ökumenischen pastoralpsychologischen Kontext entwickelt wurde, dargestellt.

Für dieses Seminar sind psychologische und pastoralpsychologische Grundkenntnisse hilfreich.

Universität Bonn, Alt-Katholisches Seminar

Fachbereich: Pastoraltheologie in alt-katholischem und ökumenischem Kontext

Termine: auf Anfrage in Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn

Anmeldung erforderlich


Permanente educatie: »Heel worden op de Emmaüs-Weg«
(»Heil-werden auf dem Emmaus-Weg«)

Inhoud van het seminar
Het seminar met zijn twee modulen biedt een nieuw model voor geestelijke zorg voor mensen die lijden onder trauma’s. Het heeft zijn achtergrond in een centrale Bijbelse tekst en actueel wetenschappelijk onderzoek.

Achtergrond
Mensen hebben te allen tijden en in alle culturen ervaringen opgedaan die volgens tegenwoordige diagnostische criteria als psychische trauma`s geclassificeerd kunnen worden. In het Nieuwe Testament zijn er sporen van zo’n diepgaande ervaring en de omgang ermee in het bekende verhaal van de Emmaüsgangers (Lucas 24,13-35):
• Het lijden en sterven van Jezus van Nazareth kan als een potentieel traumatiserende gebeurtenis voor zijn discipelen gezien worden.
• De weg van de twee discipelen in het Emmaüsverhaal kan als een »begeleide therapeutisch-spirituele reis« gelezen worden.
• Het is een spirituele genezingsweg, die de discipelen letterlijk aan den lijve ondervonden hebben.

De weg begint bij de »wond« van een zware traumatische ervaring en voert over een intensief en dynamisch proces van »transformatie« tot genezing in de zin van »vernieuwing« van een leven dat verlost wordt van de ban van het trauma en de gevolgen ervan.

In dit model komen de nieuwste inzichten uit de bijbelwetenschappen en actueel onderzoek uit de neurowetenschappen en de psychotraumatologie samen op de achtergrond van een theologisch en filosofisch gefundeerd mensbeeld. Zo ontstaat er een geïntegreerde »fenomenologisch-psychotraumatologische« benadering tot stand. Deze is relevant voor verschillende pastorale situaties.

gezamenlijk met prof. dr. Peter-Ben Smit in Amsterdam

Termijnen zijn in voorbereiding.

Verdere informaties vindt u hier.


Archiv

>Bonner Systemisch-Lösungsorientierte Aufstellungstage

>Bonner Bibliodrama Tage

>Gewandelt – Geistliche Tage mit den Emmaus-Jüngern

>Männer wagen neue Wege

>Mannen wagen nieuwe wegen